Die Schulung richtet sich an Fachkräfte aus technischen Bereichen, insbesondere:
Ausbilder aus den technischen Bereichen
Konstrukteurinnen und Konstrukteure
Mitarbeitende aus der Arbeitsvorbereitung und Fertigung
Fachkräfte aus Qualitätssicherung und Messtechnik
Nach erfolgreicher Teilnahme sind die Teilnehmenden in der Lage:
die Struktur und Logik des ISO-GPS-Systems zu verstehen und anzuwenden
Funktionsanforderungen in normgerechte Zeichnungsangaben zu übersetzen
Größen-, Form-, Lage- und Lauftoleranzen korrekt festzulegen
Bezugssysteme funktionsgerecht zu definieren
technische Zeichnungen sicher zu interpretieren und zu prüfen
die Kommunikation zwischen Konstruktion, Fertigung und Qualitätssicherung zu verbessern
Die Schulung verfolgt einen praxisorientierten Ansatz und kombiniert unterschiedliche Lehrmethoden:
Vermittlung theoretischer Grundlagen (Normen und Prinzipien)
Praxisnahe Übungen und Anwendungsaufgaben
Arbeit mit realen oder unternehmenseigenen Zeichnungen
Diskussion und Erfahrungsaustausch
Transfer der Inhalte in den eigenen Arbeitskontext
Mittagessen, Warm- und Kaltgetränke, Schulungsunterlagen
Grundlagen des ISO-GPS-Systems und technische Zeichnungen
Einführung in das ISO-GPS-Normensystem und dessen Aufbau
Grundsätze der Funktionsspezifikation
Tolerierungsgrundsätze und Hüllbedingung
Einführung in geometrische Elemente
Grundlagen der technischen Zeichnung (Schnitte, Regeln, Schriftfelder)
Praxisanteil:
Analyse und Bewertung vorhandener Zeichnungen
Identifikation von Interpretationsspielräumen
Maße, Toleranzen und Oberflächenangaben
Passungen und Passungssysteme
Kantenangaben nach ISO-Normen
Oberflächenangaben (ISO 1302 und ISO 21920)
Dimensionale Tolerierung von Abständen
Geometrisches Dimensionieren von linearen Größenmaßen nach ISO 14405
Praxisanteil:
Übungen zur korrekten Eintragung von Oberflächenangaben
Anwendung von Maß- und Toleranzkonzepten
Form- und Richtungstoleranzen
Formtoleranzen (z. B. Geradheit, Ebenheit, Rundheit, Zylindrizität)
Richtungstoleranzen (Parallelität, Rechtwinkligkeit, Neigung)
Linien- und Flächenprofile
Praxisanteil:
Auswahl geeigneter Tolerierungsarten
Analyse und Optimierung fehlerhafter Zeichnungen
Lage- und Lauftoleranzen sowie Bezugssysteme
Ortstoleranzen (Position, Symmetrie, Koaxialität)
Lauftoleranzen (Rundlauf, Planlauf)
Bezüge und Bezugssysteme nach ISO 5459
Maximum- und Minimum-Material-Prinzip
Praxisanteil:
Aufbau funktionsgerechter Bezugssysteme
Bearbeitung komplexer Anwendungsfälle
Für eine Übernachtungsmöglichkeit bitten wir dieTeilnehmer, eigenständig zu sorgen. Ein Verzeichnis geeingneter Hotels finden Sie auf unserer Wesite.
Zur Unterstützung des Lernprozesses werden folgende Methoden und Materialien eingesetzt:
Präsentationen und Fachvorträge
Arbeitsunterlagen und Übungsblätter
Praxisaufgaben und Fallbeispiele
Diskussionen und Gruppenarbeiten
Es wird empfohlen, eigene technische Zeichnungen aus dem Unternehmen in die Schulung einzubringen, um den Praxisbezug zu erhöhen.